… weil sie
- Die Leistung einer Dienstleistung eher als eine Art notwendiges Übel zum Gelderwerb verstehen, denn als einen Dienst den man dem Kunden gegenüber erbringt. So wird man also grundsätzlich (okay nicht überall) als Kunde ein wenig abweisend behandelt und wenn man etwas nicht versteht, ist man selber schuld.
Besonders interessant ist die Tatsache, dass im Supermarkt meist nur eine Kasse geöffnet hat. An der stehen dann aber gleich 4 Franzosen mit vollen Einkaufswägen und man muss als armer Student mit nur einem Magermilchjoghurt und einem Baguette entweder ewig warten oder sich an der Selbstbedienungskasse selbst bedienen – denn kein Kundenkontakt ist der beste Kundenkontakt. - Im Gegensatz zu deutschen (und evt. auch englischen Universitäten?) ändert sich der Stundenplan bei mir wöchentlich: Nicht nur die Fächer sind bunt gemischt, sie wandern auch zwischen den Tagen und Stunden hin und her. Ich frage mich, ob das an der GEM liegt oder eine französische Angewohnheit ist….
- Trotz der Tatsache, dass ich mich an einer Grande Ecole (also einer
wirklichenEliteuni) befinde, und die Kurse immer kleiner als 40 Personen sind, benehmen sich die STUDENTEN, wie gerade so postpubertäre Schüler der 10. Klasse. Ich bin mal gespannt, ob sich dies ändern wird, oder einfach am Jahrgang liegt, denn die Erstlinge sind weitaus ruhiger…. - Sie haben die faszinierende Angwohnheit beinahe alle englischen Worte zu übersetzen (Nuage de tags – statt tag cloud). Und wenn sie dies, aus welchem Grund auch immer nicht geschafft haben, versuchen sie alle anderen englischen Wörter so französisch wie möglich auszusprechen. Was dann regelmäßig zu Missverständnissen mit den internationalen Studenten führt.
Kann ich auch diskiken?
Von: jandrechsler am Oktober 9, 2011
um 3:31 pm
disliken!
Von: jandrechsler am Oktober 9, 2011
um 3:32 pm