Verfasst von: manfredthurm | November 5, 2009

This is it

Es ist in den Montaten seit Michael Jacksons Tod genug über sein Werk und seine Person geschrieben worden. Deshalb spare ich mir jetzt alles dahingehende!

Kurz vor seinem Tod hatte er mit einem Konzertveranstalter 50 Konzerte geplant und dafür Karten verkauft und nun saß der Veranstalter auf einem Riesenberg Schulden. Also hat er kurzerhand hunderte Stunden Aufnahmen von Proben auf 111 Minuten zusammengeschnitten und strahlt in nun weltweit zwei Wochen lang aus. Da  ich ein Riesenfan der Musik von Michael Jackson bin habe ich mir gestern mit meiner Freundin den Film angeschaut. Und ich muss gan ehrlich sagen: Dieser Film ist gut, sehr gut sogar.

Kenny Ortega hat es geschafft die scheinbar wenigen letzten genialen Momente Jacksons einzufangen und zusammenzufügen. Es gibt zwar immer wieder Stellen an denen Michael scheinbar den Text, die Choreographie oder seine Stimme verliert, aber dass er mit fünzig Jahren genauso dynamisch und perfekt durchchoreographiert tanzt, wie seine 30 Jahre jüngeren Kollegen ist schon bemerkenswert. Auch seine Anweisungen an seine Kollegen zeugen oft von einer Brillianz, die nur wenigen Künstlern eigen ist. Es gibt einzelne Tanzszenen, in denen man denken könnte, Michael sei wieder 25 nicht 50 und andere in denen man dem groteske Wesen, das Michael geworden ist, tief in die Augen schaut. Doch trotz dieser wenigen abstoßenden Szenen, ist der Film absolut sehenswert, für Menschen, die diese Musik mögen.

Gezeigt werden die Klassiker von Billy Jean bis Thriller, teilweise neu arrangiert, fast immer mit neuen Hintergrundvideos und beeindruckenden Spezialeffekten, mit Tanzschritten, die das Orchester im Bühnenhintergrund bis auf das letzte Detail synchronisiert.

Zusammenfassend: Ein Muss für alle Fans, ein Schmankerl für alle, die ihn mögen, sinnlos, für alle, die nicht auf Jackos Musik stehen.


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