Nachdem ich in den Semesterferien beschlossen habe das Studienfach zu wechseln, studiere ich seit dieser Woche technologie und managementorientierte BWL (schimpft sich so, weil es ein Nebenfach -Chemie, Maschienenbau, Informatik oder Elektrotechnik- gibt, und management weil es dann TUM heißt …) Meine bisherigen Kommilitonen (was für ein eloquentes Wort) meinen zwar dies sei ein ganz schöner Abstieg, aber ein Studium ist immer nur so schwer, wie es einem fällt, und auch die BWl hat ihre Tücken, nur halt andere als Mathematik.
Bei einem solchen Fachwechsel wird man natürlich sofort mit den üblichen Klischees konfrontiert: BWLer sind alle ziemlich hohl (von Bekka), machen immer nur Pläne aber bringen nichts zustande (von Tanja), und was man sonst so hört.
JA!!!!
Es gibt solche BWL Studenten, hohle, und planende, vor allem das Klischee der gutaussehenden Frauen, die gelegentlich naive oder gar dämliche Fragen stellen hat sich in der ersten Woche schon bestätigt. Erst recht das Vorurteil es laufen viele Männer mit hochgeklapptem Poloshirtkragen oder grauen Pullovern mit weißem Hemd herum. Doch genauso gab und gibt es in dem Mathestudiengang die absoluten Klischeemathematiker und Nerds. Lange Haare schlecht gepflegt, immer am Mathe machen, auf keiner Party, chronisch untervögelt (vielen Dank für diesen ausdruck an Kil von den Reno Palatia).

Aber sind diese Menschen nicht auch alle liebenswert, auf ihre eigene typische Art? Und man Hand aufs Herz, der Großteil der Studenten ist ziemlich „normal“, sympatisch und gewiss nicht dumm. Natürlich sind wir alle irgendwie komisch, haben Marotten, seltsame Angewohnheiten. Aber Herr Gott! Das macht das Leben doch interessant.
Also vergesst die ganzen Klischeetypen, die gibts überall, aber sind nie die Mehrheit ………………selektive Wahrnehmung.
