Die neue Präsidentin des DAAD setzt sich als Ziel den Anteil der deutschen Studenten mit Auslandserfahrung von circa einem Drittel auf 50% zu erhöhen. (Link)
Die Idee an sich kann jeder vernünftige Bürger nur unterstützen – fördert ein solcher Auslandsaufenthat nicht nur die sprachlichen Fähigkeiten, sondern stärkt auch die Offenheit und Toleranz anderen Kulturen gegenüber und baut andere soziale Kompetenzen aus.
Ich frage mich aber, wie das praktisch umsetzbar sein soll – vor allem angesichts immer verschulterer und spezialisierterer Studiengänge.
Will ein Student ohne Studienverlängerungen in Kauf nehmen zu wollen ins Ausland gehen, muss er entweder alle Klausuren aus dem Auslandssemester im Ausland schreiben oder alle Klausuren bereits geschrieben haben (Oder eine Mischung von beidem). In den Fällen, dass die Prüfungszeiten sich nicht überschneiden mag zwar das Schreiben der Klausuren im Heimatland möglich sein, allerdings fehlt dann ein Großteil des Vorlesungsstoffs (was die Sache aus persönlicher Erfahrung nicht leichter macht). Für jeden Studenten einer Naturwissenschaft wird das Vorziehen von Prüfungsleistungen in frühere Semester praktisch unmöglich sein, sind die Klausuren weder einfach noch unabhängig voneinander.
Also Klausuren im Ausland schreiben: in einer anderen Sprache, mit anderen Notensystem, mit anderen Inhalten und Anforderungen. Und selbst wenn dies alles kein Problem sein sollte, steht immer noch die Anerkennung an der Heimatuni an. Ein Prozess der sowohl vom Gutdünken der Professoren, des Prüfungsamtes und vom Selbstverständnis der Uni selbst abhängt – Einfach ist er jeden in fast keinem Fall. Aber 30 Credits angerechnet zu bekommen, ist sehr selten.
In meinen Augen sollten die Universitäten in den Studiengängen Möglichkeiten schaffen ein Auslandssemester in den Studienplan zu integrieren indem in den umliegenden Semestern je eine Prüfung zusätzlich geschrieben werden kann und ca. 18bis 24 Credits (nach Rechnung der Gastuni) aus beliebigen Fächern gehört werden können. Vollkommen unabhängig vom Studiengang und bisher erbrachten Leistungen des Studenten.
Doch selbst wenn die Anerkennung viel einfacher wäre – ein Auslandssemester ist nicht gerade günstig. Ohne ausreichende (und vor allem vorhersagbare und planbare) finanzielle Unterstützung wird sich der Anteil der Studenten mit Auslandserfahrung nicht erhöhen.

Vollkommen ungestraft verpesten sie die Luft, schädigen dabei nicht nur sich selbst und das Gesundheitssystem. Nein, sie machen auch alle Menschen um sie herum krank. Nichts ist ätzender, und ekelerregender als der Süchtige, der sich nach unglaublichen langen 15 Minuten U-Bahnfahrt und ebensolanger Raucherpause den nächsten Glimmstengel ansteckt und noch auf der Rolltreppe seine Nikotindosis inhaliert und dabei nebenher noch mein Krebsrisiko verdoppelt.
Der Durchschnittsstudent hat pro Semester so 5 bis 10 Vorlesungen und dementsprechend viel Skripte. Als ich Mathe studiert habe, waren am Ende des Semesters locker 8 Blöcke vollgeschrieben, für die Skripte sind dabei ein großer Stehordner draufgegangen. Bei BWL ist es ein wenig anders: Wir schreiben nicht selbst mit, man kann sich alles ausdrucken, bzw gedruckt kaufen. Ist schön, weil man sich auf das Gesagte konzentrieren kann und alles schön sauber ist. Allerdings haben meine Kommilitonen nun ein Problem: Es heißt man soll nicht nur rumsitzen, nur zuhören ist aber langweilig, und die meisten Dozenten fügen den Skripten selten essentielle Informationen hinzu. Also schnappen sie sich ihren letzten Rest des schulischen Methodentrainings und färben ihre Texte mit Neonfarbstiften ein oder unterstreichen alles was der Prof unterstreicht.
